In einer Stadt hält der Wagen vor dem Haus, und der Aufwand steckt im Treppenhaus. In Garmisch-Partenkirchen ist es oft umgekehrt. Viele Grundstücke liegen über oder unter der Straße, die befahrbare Strecke endet am Gartentor, und zwischen Halt und Haustür liegen dreißig Meter mit Stufen. Diese dreißig Meter macht jeder Karton mit, hin und zurück. Deshalb ist der Trageweg bei uns eine eigene Zeile und keine stillschweigende Annahme.
Das Zweite ist die Bauart. Partenkirchen ist der ältere Ortsteil, und das merkt man an schmalen Treppenaufgängen, Wohnungen über Geschäften und Türen unter Normmaß. Hier wird mehr zerlegt als anderswo. Das kostet keinen Aufschlag, es gehört zur Klasse, aber es verlängert den Tag, und wir planen es ein statt es zu verschweigen.
Das Dritte ist der Winter. Von November bis April ist die Frage, wer die private Zufahrt räumt, keine Formalie, sondern der Grund, warum der Wagen zweihundert Meter weiter unten steht. Diese Frage stellen wir vor der Zahl und nicht im Morgengrauen des Umzugstags. Einen Winterzuschlag gibt es trotzdem nicht.
Dazu kommt eine Besonderheit beim Kalender: Ein erheblicher Teil des Wohnraums hier ist an die Saison gebunden. Neben dem üblichen Monatsende sind deshalb Ende Oktober und Ende April die vollsten Wochen des Jahres, weil dort Winter- und Sommersaison ihre Grenze haben. Wer in diesen Wochen zieht, fragt besser drei bis vier Wochen vorher. Wer flexibel ist, zieht eine Woche früher und hat die freie Auswahl beim Termin, zum selben Betrag.