Warum wir nach Personen rechnen und nicht nach Stunden
Ein Stundensatz belohnt das langsame Arbeiten und bestraft Sie für jede Verzögerung, die niemand verschuldet hat. Ein zugeparkter Halt, ein Aufzug, der an diesem Tag nicht geht, ein Nachbar, der gerade selbst anliefert: all das verlängert die Uhr, und am Ende steht eine Zahl, die vorher niemand kannte.
Deshalb rechnen wir anders. Wir fragen, wie viele Menschen in dem Haushalt leben, und daraus ergibt sich die Klasse. Das klingt zunächst ungewohnt, trifft aber besser: Wer zu zweit auf vier Zimmern wohnt, hat weniger Hausrat als eine Familie zu fünft auf drei Zimmern. Die Zimmerzahl misst die Wohnung, die Personenzahl misst den Hausrat. Getragen wird der Hausrat.
Die Klasse legt den Betrag für den Einsatztag fest. Alles darüber, etwa eine dritte Kraft im engen Aufgang oder ein zweiter Wagen, trägt vor Ihrer Zusage eine Zahl im Angebot.
Was eine Kraft bei uns tut
Unsere Leute tragen nicht nur. Sie zerlegen Betten und Schränke, sichern Beschläge im beschrifteten Beutel am Möbelstück, wickeln Geschirr einzeln in Papier und stellen es hochkant statt gestapelt, decken Böden und Treppenhäuser ab und bauen am Zielort wieder auf.
Wer nur Hände braucht, weil der Transporter schon vor der Tür steht, bekommt genau das. Der Wagenanteil fällt dann aus der Klasse heraus, sichtbar als eigene Zeile.
In jedem Einsatz enthalten
- Abbau und Aufbau der Standardmöbel, Werkzeug bringen wir mit
- Decken, Spanngurte und Kantenschutz für die Ladung
- Abdeckung für Böden und Treppenhäuser an beiden Anschriften
- Ein gemeinsamer Rundgang am Ende, Raum für Raum
Das Tal macht den Unterschied, nicht die Etage
In einer Großstadt entscheidet das Stockwerk über den Aufwand. Hier entscheidet der Weg von der Straße zur Tür. Viele Häuser im Tal stehen hangseitig, die Zufahrt endet am Gartentor, und zwischen Halt und Haustür liegen zwanzig, dreißig oder mehr Meter mit Stufen dazwischen.
Dazu kommt die Bauart: Holzbalkon vor dem Fenster, ein Treppenauge, durch das ein Kleiderschrank nicht am Stück geht, und Türen, die schmaler sind als im Neubau. Beim Rundgang entscheidet sich, ob das Stück auseinandergeht oder über den Balkon kommt.
Von November bis März kommt der Winter dazu. Eine ungeräumte Zufahrt ist kein Schönheitsfehler, sondern der Grund, warum der Wagen zweihundert Meter weiter unten steht. Wir fragen danach, bevor wir den Betrag nennen, nicht am Morgen des Umzugstags.
Wie der Tag abläuft
Die Mannschaft steht zur verabredeten Zeit an der ersten Anschrift. Zuerst werden die Wege abgedeckt, dann wird zerlegt, dann getragen. Geladen wird nach Gewicht und Form, nicht nach Zimmern: schwer und flach nach unten, Kartons in die Zwischenräume, Empfindliches zuletzt und obenauf.
An der neuen Anschrift geht es in der umgekehrten Reihenfolge. Die Kartons kommen in den Raum, der auf dem Etikett steht, und nicht in den Flur. Deshalb bitten wir Sie, den Zielraum zu beschriften und nicht den Herkunftsraum.