Der Handel, um den es geht
Eine Fernfahrt kostet unabhängig davon, wie voll der Wagen ist. Wer nur zwölf Kubikmeter hat, zahlt bei einer eigenen Fahrt für Luft. Bei der Beiladung teilen sich mehrere Kunden den Laderaum, und jeder zahlt nur seinen Anteil.
Der Preis dafür ist Beweglichkeit. Der Wagen fährt, wenn er voll ist und die Route passt, nicht, wenn es Ihnen am besten passt. Wir nennen Ihnen ein Fenster von zwei bis drei Tagen und melden uns, sobald der Tag feststeht.
Wer einen Schlüsseltermin hat, bei dem es auf den Tag ankommt, ist mit der eigenen Fahrt besser bedient. Das sagen wir offen, auch wenn die Beiladung für uns die bequemere Buchung wäre.
Wie Ihre Ladung getrennt bleibt
Jede Partie bekommt ihren eigenen Abschnitt im Laderaum, abgetrennt mit Spanngurten und Zwischenwand. Nichts wird vermischt, nichts umgeladen, solange es sich vermeiden lässt.
Vor dem Beladen zählen wir mit Ihnen durch und notieren die Stückzahl. Beim Entladen wird dieselbe Liste abgehakt. Das dauert zehn Minuten und erspart jede spätere Diskussion.
So wird gesichert
- Eigener Abschnitt je Partie, mit Gurten abgetrennt
- Stückliste vor dem Laden und nach dem Entladen
- Decken um jedes Möbel, auch bei kurzer Strecke
- Kartons verschlossen und beschriftet, von Ihnen oder von uns
Welche Strecken wir fahren
Ab Garmisch-Partenkirchen fahren wir regelmäßig nach München, Augsburg und Nürnberg, seltener nach Stuttgart, Berlin und Hamburg. Je häufiger die Strecke, desto kürzer das Fenster.
Für sehr weite Ziele arbeiten wir mit festen Partnerbetrieben, die die zweite Hälfte übernehmen. Umgeladen wird dann genau einmal, und das sagen wir vorher.
Was eine Beiladung kostet
Gerechnet wird nach Kubikmetern und Strecke, nicht nach Haushaltsklasse. Das ist die eine Ausnahme von unserem sonstigen Rechenweg, und sie hat einen Grund: Sie zahlen hier für Platz im Wagen, nicht für einen Einsatztag.
Unter fünf Kubikmetern lohnt es selten. Dann ist ein Paketdienst oder ein Möbeltransport meist günstiger, und auch das sagen wir Ihnen.
Wie Sie Ihre Menge selbst einschätzen
Für die Beiladung brauchen wir eine ungefähre Kubikmeterzahl, und die lässt sich leicht selbst abschätzen. Ein voll beladener Kleintransporter sind etwa zwölf Kubikmeter, ein großer Umzugskarton rund ein Zehntel davon.
Rechnen Sie Möbel großzügig: Ein Kleiderschrank zählt wie zwei Kubikmeter, ein Sofa wie eineinhalb, eine Matratze wie ein halber. Lieber einen Kubikmeter zu viel angeben als zwei zu wenig.
Stimmt die Angabe nicht, verschiebt sich nicht der Preis je Kubikmeter, sondern nur die Gesamtsumme. Es entsteht also kein Nachteil daraus, ehrlich zu schätzen.