Wann sich das rechnet
Packen ist die Arbeit, die am meisten Zeit frisst und am wenigsten auffällt. Für eine Dreizimmerwohnung sind zwanzig bis dreißig Stunden realistisch, verteilt über Abende und ein Wochenende.
Wer berufstätig ist, kleine Kinder hat oder erst kurz vor dem Termin an die Wohnung kommt, ist mit zwei Kräften an einem halben Tag oft besser bedient als mit zwei eigenen Wochenenden.
Rechnen Sie ehrlich: Zwei Kräfte einen halben Tag kosten 220 Euro. Das ist weniger, als viele erwarten, und es ist der Posten, der den Umzugstag am meisten entlastet.
Wie wir packen
Raumweise, nicht quer durch die Wohnung. Ein Raum wird fertig, dann der nächste. Jeder Karton bekommt den ZIELRAUM auf das Etikett, nicht den Herkunftsraum: Was hier im Arbeitszimmer stand, kommt drüben vielleicht ins Schlafzimmer.
Jeder Teller bekommt sein eigenes Papier und steht danach auf der Kante. Teller brechen im Stapel und nicht auf der Kante. Gläser kommen kopfüber, Besteck in die Schublade, die verschlossen mitfährt.
Was wir beim Packen beachten
- Zielraum auf dem Etikett, nicht der Herkunftsraum
- Schwer nach unten, leicht nach oben, kein Karton über 20 Kilogramm
- Kabel am Gerät, Schrauben am Möbel, beides beschriftet
- Ein Karton bleibt offen: Medikamente, Ladegeräte, Papiere, Werkzeug
Was wir nicht einpacken
Papiere, Schmuck, Bargeld und Medikamente packen Sie selbst. Das ist keine Vorsicht gegenüber unseren Leuten, sondern gegenüber dem Chaos: Was Sie am Abend brauchen, soll nicht in einem von achtzig Kartons sein.
Ebenso bleiben Lebensmittel aus dem Kühlschrank, offene Flüssigkeiten und alles, was auslaufen kann, außen vor. Was davon mit soll, besprechen wir am Packtag.
Material
Kartons, Papier, Folie und Hüllen rechnen wir getrennt ab, zum Stückpreis und nicht als Pauschale. So sehen Sie, wofür Sie zahlen, und zahlen nicht für Kartons, die ungenutzt bleiben.
Was aus dem Verleih kam, nehmen wir hinterher mit. Zum Behalten liegt das Stück bei 1,90 Euro.
Was am Umzugstag übrig bleibt
Auch wer packen lässt, hat am Umzugstag etwas zu tun, und das ist beabsichtigt. Der Kühlschrank wird geleert, die letzten Kleidungsstücke kommen in die Reisetasche, Schlüssel und Papiere wandern ins eigene Auto.
Alles andere steht fertig da. Das ist der Unterschied zum selbst gepackten Umzug, bei dem am Morgen oft noch drei Räume offen sind und die Mannschaft wartet.
Wartezeit kostet bei uns nichts, weil wir nach Klasse rechnen und nicht nach Stunden. Sie kostet aber Tageslicht, und das ist im Winter die knappere Größe.
Zwei Kräfte oder eine
Eine Kraft allein packt langsamer als die Hälfte von zweien, weil ständig umgeräumt und zwischengestapelt wird. Zu zweit arbeitet eine Person im Raum und eine an den Kartons.
Wir schlagen deshalb fast immer zwei vor. Bei einer Einzimmerwohnung reicht eine, darüber ist zu zweit günstiger, obwohl es doppelt so viel je Stunde kostet.